| |
Erfolgreiche Jungunternehmer an der TU: Gründerteams erhalten 110.000 Euro
Die beiden Gründerteams „elumo“ und „LuaPlot“ sind mit dem „EXIST-Gründerstipendium“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Stipendiums erhalten sie eine Fördersumme von insgesamt 110.000 Euro. Mit einem „Vorlesehandy“ und einem Programm zur Analyse von industriellen und naturwissenschaftlichen Daten haben die jungen Unternehmer die Jury überzeugt. Beide Gründerteams stammen aus dem wissenschaftlichen Umfeld der TU Dortmund und wurden bei der Bewerbung für das „EXIST-Stipendium“ von G-DUR, dem Gründernetzwerk der Dortmunder Hochschulen, und Professoren der TU unterstützt.
Das Ministerium für Wirtschaft und Technologie fördert mit der „EXIST“- Initiative Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Absolventen aus Hochschulen und Forschungsinstituten. Ziel ist es, Starthilfe bei der Umsetzung von innovativen, technologieorientierten Konzepten und Unternehmensideen zu geben.
Die Existenzgründer von „elumo“ entwickeln zurzeit eine Vorlese-Software für Mobiltelefone. Mit dem Programm soll es in erster Linie blinden sowie sehbehinderten Menschen und Analphabeten ermöglicht werden, Texte zu fotografieren um diese dann, mithilfe der mspeak Software, vom Mobiltelefon vorlesen zu lassen. „Wenn wir es schaffen, dieses System erfolgreich am Markt zu platzieren, dann schenken wir unseren Kunden damit ein großes Stück Lebensqualität“ sagt Christian Bott, Mitgründer von elumo. Das Stipendium kommt Jungunternehmer Bott und seinem Partner Martin Lautzas gerade in der finanziell schwierigen Startphase zu Gute: „Ohne das Stipendium wäre es deutlich schwieriger gewesen, die Finanzierung für das Unternehmen auf die Beine zu stellen.“ Die Produktidee wurde mit Hilfe von Prof. Christian Bühler, Professor an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der TU Dortmund, entwickelt.
Ähnlich ist die Lage bei der Unternehmung „LuaPlot“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Analyse und Präsentation von industriellen und naturwissenschaftlichen Daten zu vereinfachen. Gründer Michael Gerbracht sieht in dem Stipendium nicht nur Lohn, sondern auch Bestätigung für seine Arbeit: „Es hat mich gefreut zu hören, dass auch die EXIST - Gutachter die Idee für marktfähig halten und mir die Gelegenheit geben, die Gründung eines Unternehmens vorzubereiten.“ Betreut wird „LuaPlot“ an der TU Dortmund von Prof. Manfred Bayer, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik II.
In der Gründungsphase werden „elumo“ und „LuaPlot“ zusätzlich von G-DUR, dem Gründernetzwerk der Dortmunder Hochschulen unterstützt. Die Mitarbeiter von G-DUR bieten Existenzgründern ein breites Spektrum an Beratungsmöglichkeiten von der Vermittlung des notwendigen Management Know-hows, über das Finden geeigneter Finanzierungsformen bis hin zur Begleitung bei den ersten Schritten in die Selbständigkeit. Auch für „LuaPlot“-Gründer Gerbracht war G-DUR die erste Anlaufstelle: „G-DUR war am Anfang mein erster Ansprechpartner, dem ich die Idee präsentiert habe. Die Transferstelle, beziehungsweise Herr Hanny, hat mich dann beim Antrag für das „EXIST-Stipendium“ beraten. Auch jetzt steht G-DUR vor allem als erster Ansprechpartner zur Verfügung und vermittelt zum Beispiel Kontakte oder informiert mich über Beratungsangebote“
|
|