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G-DUR prämiert neue Geschäftsideen

Am 13. November 2007 startete der G-DUR-Ideenwettbewerb 2008 der Dortmunder Hochschulen. Veranstalter waren das Netzwerk "Gründungen aus der Wissenschaft in Dortmund und Region" (G-DUR) und der Verein Wissenschaft vor Ort e.V (WvO). Die Teilnahme war bis zum 7. Januar 2008 möglich. Die besten Ideen wurden am 14. Februar 2008 im Erich-Brost-Haus der Technischen Universität Dortmund mit Preisen im Gesamtwert von 3.500 Euro ausgezeichnet. Der nächste Wettbewerb startet 2009!

Zu den Preisträgern 2008


Sowohl den ersten Preis, dotiert mit 1.500 Euro, als auch den Sonderpreis Technik/Patent (500 Euro) konnten sich Hendrik Kortmann, Lars Blank und Prof. Dr. Andreas Schmid von der TU Dortmund sichern. Damit zeichnete die Jury ihre Verbindung zwischen kleinen Mikrochips und großen Apparaturen aus. Mikrochips als Labore im Briefmarkenformat sind sehr praktisch, denn sie sind platz- und kostensparend und damit perfekt etwa für die Wirkstoff-Forschung, klinische Diagnostik oder Biotechnologie. Die Industrie möchte die Chips gerne nutzen, hat dabei jedoch ein sprichwörtlich großes Problem: Ihre Apparaturen sind für eine Makrowelt gemacht, zu den Mini-Laboren fehlt schlicht die passende Verbindung. Die drei Wissenschaftler des Institute for Analytical Sciences (ISAS) haben eine solche Verbindung nun entwickelt. Der Missing Link zwischen Makro- und Mikrowelt arbeitet schnell und automatisierbar und lässt sich auf alle gängigen Mikrochips anpassen.
Den zweiten Platz und damit 1.000 Euro erhielten Christian Bott, Martin Lautzas (TU Dortmund und TU Darmstadt) für ihre Vorlese-Software für Handys. „elumo“, die Firma der beiden Gründer, entwickelt eine innovative Software für Mobiltelefone, mit der Nutzer Texte fotografieren und sich vom Gerät vorlesen lassen können. Diese verwandelt ein geeignetes handelsübliches Mobiltelefon in ein Vorlesehandy, das Texte auf Fotos automatisch und schnell erkennt. Es ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen sowie Analphabeten, sich im Alltag zu orientieren und ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.
Platz drei und damit 500 Euro ging an Erik Frank, Stefan Springwald, Karsten Hilgers, Markus Siepermann und Chris Börgermann von der TU Dortmund. Ihre Geschäftsidee heißt Wawerko – ein Do-it-Yourself-Dienstleistungsportal. Deutschland ist Do-It-Yourself (DIY) Land. Es gibt immer etwas zu tun. Dieser Meinung sind Zweidrittel der Deutschen, die den Hammer grundsätzlich selbst in die Hand nehmen. Jedoch ist die eigene Arbeit zugegebenermaßen teilweise mit Mängeln behaftet. Wawerko beabsichtigt, fehlende DIY-Expertise allen frei zugänglich zu machen. Mit einem für registrierte Nutzer offenen Content Management System (CMS) sollen kollaborativ Anleitungen gesammelt und verwaltet werden. Ziel ist es, Wawerko als Standard zur Bereitstellung von Anleitungen jeglicher Art zu etablieren.
Zum Wettbewerb
Die Geldpreise in Höhe von insgesamt 3.000 Euro stiftete das dortmund-project, die Patentverwertungsagentur PROvendis stellte den Sonderpreis Technik/Patent in Höhe von 500 Euro. Der Wettbewerb startete am 13. November 2007. Einsendeschluss war der 7. Januar 2008. Fachgutachter bewerteten die Ideen nach den Kriterien Kundennutzen, Machbarkeit, Kreativität und Marktpotenzial. Auf Basis der Gutachten entschied eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik am 8. Februar dieses Jahres über die drei besten Ideen. Der Wettbewerb wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziell gefördert und ist Teil des Drittmittelprojektes "Gründerverbund Dortmunder Hochschulen". Gesamt-Koordinator des Drittmittelprojektes ist der Verein Wissenschaft vor Ort. e.V.
G-DUR wird koordiniert von der Transferstelle der Technischen Universität Dortmund . G-DUR-Netzwerkpartner sind die Technische Universität Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Stadt Dortmund mit den start2grow-Gründungswettbewerben des dortmund-project und die Technologiezentren in Dortmund, Hamm, Kamen, Lünen und Schwerte.

Bildergalerie zur Prämierung

Ansprechpartner:

Sebastian Hanny
Universität Dortmund
Transferstelle
Baroper Straße 283
4427 Dortmund
Tel.: 0231-755-5522
Fax: 0231-755-2327
E-Mail: sebastian.hanny@uni-dortmund.de

Maria-Christine Renz
Fachhochschule Dortmund
Transferstelle
Sonnenstraße 100
44047 Dortmund
Tel.: 0231-9112-204
Fax: 0231-9112-342
E-Mail: maria-christine.renz@fh-dortmund.de

Der Ideenwettbewerb ist Teil des Projektes "Gründerverbund Dortmunder Hochschulen" – gefördert mit Mitteln des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Gesamtprojektkoordination: Wissenschaft vor Ort, www.wvo-online.de.

 

 
     
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