CeBit: TU-Studierende erhalten Preise für innovative digitale Geschäftsideen.

Ihre technologischen Innovationen haben es sogar bis zur CeBit in Hannover geschafft: Die TU-Studenten Thomas Rogg und Christian Bott wurden gestern vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie als Preisträger im "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" auf der CeBit ausgezeichnet. Thomas Rogg gehört mit seiner internetbasierten Softwarelösung für Radiowerbung "ruhr|tech" zu den Hauptpreisträgern und erhielt 25.000 Euro. Christian Bott gelangte mit seiner Vorlese-Software für Handys unter die ersten zwölf Preisträger und gewann 5.000 Euro. Die Auszeichnung der beiden Studenten ist auch ein Erfolg des Gründernetzwerks der Dortmunder Hochschulen G-DUR, das von der Transferstelle der TU Dortmund koordiniert wird. Gründungslotse Sebastian Hanny und das G-DUR-Team betreuten sowohl Thomas Rogg als auch Christian Bott beim Entwickeln der Geschäftskonzepte für den Wettbewerb.

Die internetbasierte Softwarelösung für Radiowerbung "ruhr|tech" entwickelte TU-Student Thomas Rogg zusammen mit seinem Kollegen Matthias Mroczkowski, Student der Uni Münster. "ruhr|tech" bietet Radiostationen und anderen Vermarktern die Möglichkeit, Werbespots schneller und einfacher als bisher in ihr Programm zu integrieren. So können sie mit geringerem Aufwand tagesaktuelle Spots schalten und sich ganz neue Kundengruppen für Werbung im Radio erschließen.

"elumo" ist eine Geschäftsidee von Christian Bott, Student der TU Dortmund, und Martin Lautzas, Student der TU Darmstadt. Sie konzipierten eine Vorlese-Software für Handys, mit der Nutzer Texte fotografieren und sich vom Gerät vorlesen lassen können. Die Software verwandelt ein handelsübliches Mobiltelefon in ein Vorlesehandy, das Texte auf Fotos automatisch und schnell erkennt. Sie ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen sowie Analphabeten, sich im Alltag zu orientieren und ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Über das G-DUR-Gründernetzwerk: Das Netzwerk "Gründungen aus der Wissenschaft in Dortmund und Region" (G-DUR) wird unterstützt im Rahmen der Initiative Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Partner sind die TU Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Dortmunder start2grow-Gründungswettbewerbe und die Technologiezentren in Dortmund, Lünen, Schwerte, Hamm und Kamen. Das Netzwerk bietet ein Lehrprogramm zur Selbstständigkeit, die Unterstützung von Gründungslotsen, Coaching in den start2grow-Wettbewerben und kostengünstige Starterbüros, so genannte Pre-Incubator-Zentren (PINC). Seit Start des Netzwerks 2002 haben die Partner über 70 Unternehmensgründungen begleitet.

Zum Wettbewerb: Der "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die innovative Konzepte für Produkte und Dienstleistungen im Bereich Multimediatechnologien in wirtschaftlichen Erfolg umsetzen möchten. Insgesamt wurden bereits sechs TU-Absolventen im Rahmen des Wettbewerbs prämiert. G-DUR-Gründerlotse Sebastian Hanny gehört zum eingerichteten Expertennetzwerk des Gründerwettbewerbs, das nach der Teilnahme ein Coaching anbietet, um bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit Hilfestellungen zu bieten.

Kontakt:
Sebastian Hanny, Transferstelle
Ruf: (0231) 755-5522

 
     
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